




Krautige, einjährige Pflanze; Blätter eiförmig-rautenförmig, mehr oder weniger buchtig gezähnt. Blüten weiß in lockeren Blütenständen. Staubblätter säulenförmig vereint und gelb. Unreife Beeren sind grün und bei Reife schwarz. Die unreifen Beeren sind giftig!
Lebensform: Einjährige, krautige Pflanze, die bis zu 70 cm hoch werden kann. Sie wächst niederliegend bis aufrecht. Die Oberfläche aller Pflanzenteile kann schwach bis filzig behaart sein.
Blüte: Die zurückgeschlagenen, sternförmigen Blütenkronblätter
sind weiß, die Staubblätter gelb. Letztere sind säulenförmig vereint. Die Blüten stehen in lockeren Blütenständen.
Die Blütenstandstiele sind 14 bis 28 cm lang. Die Blütenstiele sind deutlich kürzer.
Blütezeit: von Juni bis Oktober.
Blätter: Die Blätter sind mehr oder weniger buchtig gezähnt und eiförmig bis rautenförmig. Sie sind recht groß.
Früchte: Die Früchte sind Beeren, die zuerst grün sind, zur Reife aber schwarz werden.
Verbreitung: Die Pflanze ist ein Stickstoffzeiger. Sie wächst an Straßenrändern, Bahndämmen, Hecken, am Rande von landwirtschaftlichen Nutzflächen, an Gewässern, auf Müllhalten und Unkrautfluren. Alteinwanderer und ehemalige Kulturpflanze.
Wissenswertes: Durch das Vorkommen von Solanin und anderen
Alkaloiden ist die Pflanze, besonders die unreifen Beeren, giftig. Die Konzentration der Giftstoffe schwangt aber sehr stark
und ist wahrscheinlich abhängig vom Klima. In Mitteleuropa und in Amerika wurde die Pflanze bis ins 20. Jahrhundert angebaut.
Die Blätter dienten als Gemüse und die Beeren als Früchte. Die Früchte werden auch heute noch gegessen in Teilen Afrikas,
in Nordamerika, China Indien, Russland und Kasachstan. Auf Kreta wird das Kraut als Gemüse verkauft.
Zu den Nachtschattengewächsen gehören als Kulturpflanzen die Kartoffeln, die Tomaten, die Auberginen und der Tabak.
Nachtschattengewächse sind durch den Gehalt an Steroidalkaloide (Solanine) giftig. Besonders unreife Früchte sind durch
die hohe Konzentration stark bis tödlich giftig.
Die grünen Beeren des Schwarzen Nachtschattens sollten wegen der Gefahr einer Vergiftung auf keinen Fall gegessen werden!