






Die Gemeine Schafsgarbe ist in vielen Unterarten aufgegliedert. Sie ist eine Staude und erreicht eine Wuchshöhe von 20 - 120 cm. Die Blätter sind fiederteilig und länglich-lanzettlich. Die kleinen Blüten stehen in Körbchen. Diese bilden am Ende des Stängels flache Doldentrauben. Die Randblüten sind weiß, die Scheibenblüten schmutzig-weiß. Die Gemeine Schafsgarbe ist eine schon im Altertum bekannte Heilpflanze und für Wildkräutergärten zu empfehlen.
Lebensform: Staude - Halbstrauch (Chamaephyt) oder Halbrosetten-pflanze mit meist wintergrünen Blätter. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 20 - 120 cm. Der Stängel ist mehr oder weniger behaart. Pflanze vermehrt sich vegetativ durch unterirdische Ausläufer. Achilléa millefólium L. wird mit mehreren anderen, nur schwer unterscheidbaren Kleinarten zur Sammelart A. millefólium agg. zusammengefasst.
Blüte: Die Blüten stehen in kleinen Körbchen. Bis
zu 30 solcher Körbchen bilden am Ende des Stängels eine flache Doldentraube. Die fünf zungenförmigen Randblüten sind
weiß, die in der Mitte des Körbchens stehenden Röhrenblüten sind schmutzig-weiß.
Blütezeit: von Juli bis Oktober, blüht aber auch noch im November bis die ersten Fröste kommen.
Blätter: Die Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert, im Umriss länglich-lanzettlich. Untere Blätter gestielt und etwas länger als die mittleren und oberen Blätter, die am Stängel sitzen.
Früchte: Archänen (Frucht- und Samenschalen sind miteinander fest vereinigt) ohne Haarkranz.
Verbreitung: Fettwiesen und -weiden, Halbtrockenrasen, Wegränder; auf nährstoffreichen Böden; Die Pflanze ist ein Kosmopolit.
Wissenswertes: Empfehlenswert für Wildkräutergärten. Die jungen Blätter eigenen sich für Wildgemüse und Salate. Die Schafsgarbe wurde schon im Altertum als Heilpflanze geschätzt. So hat Achilles der Legende zufolge mit Schafsgarbe den König Telephus im Trojanischen Krieg geheilt (daher der wissenschaftliche Namen "Achilléa"). Schafsgarbe wirkt entzündungshemmend, krampflösend, appetitanregend und verdauungsfördernd, um nur die wichtigsten Eigenschaften zu nennen. In der Frauenheilkunde ist die Schafsgarbe auch beliebt. Sie wird eingesetzt bei unregelmäßigen Monatsblutungen, bei Wechseljahrsbeschwerden, bei Eierstockentzündungen und Weißfluss. Der Gebrauch von Schafsgarbe kann zu Lichtüberempfindlichkeit führen.